Die Aufgabenstellung
Die Zoohandlung
Es soll eine Software für den Einsatz in einer Zoohandlung entwickelt werden. Folgende Geschäftsfelder sind dabei zu berücksichtigen.
Der Verkaufsbereich ist in drei Abteilungen gegliedert: Lebendtiere, Tierfutter und Zubehör. Die Laufkundschaft der Zoohandlung kann einerseits Kleintiere (Nager, Fische, Sittiche und Finken, heimische Reptilien) besichtigen und erwerben. Es müssen von jeder Tierart eine bestimmte Mindestmenge, sowie ausreichend artspezifische Transportbehältnisse vorhanden sein. Andererseits bieten die Abteilungen Tierfutter und Zubehör jeweils ein vielfältiges Warensortiment, das verschiedenen Kategorien (Futter: Nassfutter, Trockenfutter, Nahrungsergänzung usw.; Zubehör: Reisezubehör, Leinen/Halsbänder, Spielzeug, Fachliteratur usw.) angehört.
Für jeden Artikel ist eine Mindestanzahl festgelegt, wenn diese unterschritten wird, ist eine Nachbestellung einzuleiten. Bei Futtermitteln ist darüber hinaus das Haltbarkeitsdatum zu berücksichtigen. Die Zoohandlung verkauft auf Bestellung auch exotische Tiere. Wenn der potentiellen Tierhalter ein entsprechendes Zertifikat, das ihn zur Haltung exotischer Tiere berechtigt, vorlegen kann, wird eine Bestellung bei einem entsprechenden Anbieter ausgelöst und dem Kunden wird ein Abholtermin genannt.
Als weiteren Geschäftszweig bietet die Zoohandlung Gartenteiche an. Ein Kunde, der einen Teich (ggf. mit Zierfischen) haben möchte, kann aus einem Katalog ein Komplettangebot und eventuell Zusatzzubehör auswählen. Das benötigte Material wird beim Anbieter bestellt, Fische werden dem Bestand der Zoohandlung entnommen. Ist die Lieferung eingetroffen, erfolgt der Aufbau beim Kunden. Die Zoohandlung stellt dann eine Gesamtrechnung (Material, Zeit, Fische,...) und führt die Materialkosten an den Teichanbieter ab.
Neben dem Verkaufsbereich ist die Zoohandlung auch eine kleine Tierpension für Haustiere angegliedert. Es gibt dort eine bestimmte Anzahl an Unterbringungsmöglichkeiten für die einzelnen Tierarten. Es werden je nach Tierart Tagessätze für die Unterbringung berechnet, das Futter wird aus dem Bestand der Zoohandlung genommen. Natürlich kann jeder Tierhalter angeben, welches Futter sein Tier wann bekommen soll. Normalerweise kann ein Tier maximal drei Wochen in der Pension abgegeben werden, Ausnahmen sind aber möglich. Wird der Aufenthalt in der Pension frühzeitig gebucht, wird ein Preisnachlass gewährt.
Für den Betreiber der Zoohandlung wäre das Erstellen von Statistiken wünschenswert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einer Zoohandlung auch interne Kosten anfallen: Futter für die Lebendtiere, Aufbau und Wartung/Säuberung von Käfigen, Aquarien und Terrarien, ggf. Tierarztrechnungen. Optional sollte es möglich sein, zusätzliche Dienstleistungen, z.B. Wasseranalyse in Teichen und Aquarien oder Fachvorträge, in die Software aufzunehmen.